Jerusalemer Theologisches Forum (JThF)

Wissenschaftliche Buchreihe 

Der Verein „Forum Studienjahr“ hat eine wissenschaftliche Reihe ins Leben gerufen. Damit erhält das Theologische Studienjahr über die dortige Studienzeit hinaus eine Institution und ein Forum.
 

Schließen einer wissenschaftlichen Lücke

Mit den Schwerpunkten Exegese, Geschichte und Ökumene wird das interdisziplinäre Denken somit zur Kern-Disziplin des Theologischen Studienjahres. So soll diese Reihe eine Lücke schließen, die zwischen den zahlreichen fachspezifischen Reihen klafft. Ein gemeinsamer Nenner der hier gebotenen Bände wird ein Horizont sein, der sich unter keine Einzeldisziplin subsumieren lässt - eine Weite im Problembewusstsein, die nur entsteht, wenn ein Gegenstand aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird. Darum wird diese Reihe durch ihren Titel dem gesamten Feld der Theologie zugeordnet.

Herausgegeben von:
Laurentius Klein OSB (+), Michael Bongardt, Heinzgerd Brakmann, Achim Budde, Christoph Markschies, Joachim Negel, Hermann Michael Niemann, Oliver Schuegraf

Schriftleitung:
Joachim Braun, Christian Boerger und Joel Klenk

Neuerscheinungen

Band 37: Kölner Kolloquium zur Initiatio Christiana

Brakmann, Heinzgerd/Chronz, Tinatin/Sode, Claudia (Hrsg.)

Die Taufe auf den Namen Jesu gehört seit neutestamentlicher Zeit zu den grundlegenden Riten des Christentums. Im Zuge der Entwicklung nahm sie die breitere Gestalt der Initiatio Christiana, der kirchlichen Eingliederung, an. Sie verbindet die Taufe mit einer besonderen Vorbereitung, dem Katechumenat, und zusätzlichen Symbolhandlungen, die den Getauften die Gabe Heiligen Geistes zuwenden. Die in diesem Band dokumentierte Tagung unterrichtet darüber, in welchen Formen die Initiatio Christiana von den Anfängen bis heute in den verschiedenen Kirchen des christlichen Ostens gefeiert wird. Im Mittelpunkt steht Jerusalem, dessen bischöfliches Gebetbuch (»Euchologion«) zur Zeit ein Kölner DFG-Projekt auf Grundlage der erhaltenen altgeorgischen Übersetzung rekonstruiert.

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Band 36: L'Anafora di Crisostomo

Stefano Parenti

The anaphora (eucharistic prayer) attributed to St John Chrysostom represents an important witness to the lex orandi of late antiquity. Still in use today in the Orthodox churches, as well as Byzantine-Rite Catholic and some Protestant churches, this anaphora is noteworthy for a variety of its features, including an institutional narrative without the iteration command, the precedence it gives to the commemorations/intercessions of the departed before those for the living, the offering of the eucharist for the saints/deceased including the Theotokos, as well as the pseudo-epigraphic attribution of the prayer to the »golden-mouthed father«. For these reasons and more, this eucharistic prayer represents an extremely interesting case study. This book addresses questions related to the origins, alleged authorship, and evolution of the Chrysostom anaphora over the course of nearly a millennium. It investigates these issues through an original method that is focused on the continuous dialectic between the text and the contexts where this anaphora was copied and used. The author makes use of innovative digital resources and over 400 manuscripts produced between the eighth and seventeenth centuries, most of which are unedited, and opens up new horizons for the study of Christian prayer.

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Weitere Bände