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Das 34. Theologische Studienjahr während der Sinai-Exkursion

Studiengänge

Das Studienjahr ist ein Angebot für Studierende der evangelischen oder katholischen Theologie mit den Studienzielen:

  • Diplom bzw. kirchliches Examen
  • Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien
  • BA/MA in den entsprechenden konsekutiven Studiengängen

Studierende in Diplom- bzw. Lehramtsstudiengängen müssen bei Antritt des Studienjahres das Vordiplom bzw. die Zwischenprüfung bestanden haben.

Regelung für BA/MA-Studiengänge

Studierende in konsekutiven Studiengängen empfehlen wir, das Studienjahr entweder im letzten Jahr des BA, als Brückenjahr zwischen BA und MA oder im ersten Jahr des MA zu absolvieren. Studierende, die sich bei Antritt des Studienjahres im letzten Jahr des BA befinden, belegen mit entsprechenden Zeugnissen, dass sie den für diesen Zeitpunkt vorgesehenen Leistungsstand erreicht haben. Studierende nach dem BA legen das BA-Zeugnis vor.

Oft stellt sich das Problem der Koordination mit einem Zweitfach. Hier ist es eine gute Möglichkeit, das Studienjahr im Rahmen der sog. „bridge mobility“ als Auslandsjahr zwischen BA und MA zu planen. Studienjahresinteressierte befinden sich außerdem in einer ähnlichen Situation wie Studierende, die – etwa in einem sprachwissenschaftlichen Studiengang – ein oder mehrere Auslandssemester absolvieren. Sie können ggf. auf universitäre Regelungen für diese Studiengänge zurückgreifen.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit der Beurlaubung an der Heimatuniversität für die Auslandszeit im Umfang eines ganzen akademischen Jahres, sodass eine nahtlose Wiedereingliederung in die Jahresmodule unkompliziert sein dürfte. Die Urlaubssemester werden überdies nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet; für die Urlaubssemester sind keine Studiengebühren zu entrichten.

Eine frühzeitige Beratung – mindestens ein Jahr vor Beginn des Studienjahrs – ist auch im Hinblick auf die Studienplanung sehr zu empfehlen.

Anerkennung von Studienleistungen

Anerkannt werden die beiden Studiensemester als Ganzes von den deutschen Fakultäten und von den meisten Landeskirchen. Nach der Prüfungsordnung des Studienjahres sind mehrere Vorlesungsprüfungen abzulegen, zwei Kurzreferate zu halten und mindestens ein qualifizierter Seminarschein zu erwerben. Alle Prüfungsleistungen werden nach ECTS-Standard kreditiert, wodurch die Anrechnung dieser Leistungen in modularisierten Studiengängen ermöglicht wird.

Wie die Prüfungsämter bzw. Studiendekanate der einzelnen Fakultäten die Jerusalemer Studien- und Prüfungsleistungen in ihr Modul- und Punktesystem eingliedern und umrechnen, ist unterschiedlich. Deshalb wird sehr empfohlen, frühzeitig vor dem Studienjahr Kontakt mit dem zuständigen Prüfungsamt an der Heimatuniversität oder ggf. der jeweiligen evangelischen Landeskirchenämter aufzunehmen und zu klären, wie die Jerusalemer Leistungen anerkannt und mit examensrelevanten Prüfungen verbunden werden können. Die Erfahrung zeigt, dass sich trotz der Schwierigkeiten im Bologna-Dschungel ein für den Studienverlauf erfolgreicher Weg finden lässt.