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Band 4: Verstehen an der Grenze

Michael Bongardt, Rainer Kampling, Markus Wörner (Hg.)

Verstehen an der Grenze.
Beiträge zur Hermeneutik interkultureller und interreligiöser Kommunikation

Erschienen 2003, 250 Seiten, 37,– €
ISBN 978-3-402-07503-6

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Zum Inhalt:

Die Forderung einander zu verstehen, wird besonders laut erhoben, wenn es um die Begegnung verschiedener Religionen und Kulturen geht. Entsprechend große Aufmerksamkeit findet deshalb die Hermeneutik als Lehre vom Verstehen. Zahllose Veröffentlichungen zur Thematik suchen Wege zur Verständigung aufzuzeigen.

Angesichts des oft versprochenen Ziels umfassenden Verstehens müssen die beiden Grundthesen des vorliegenden Buches wie eine Provokation erscheinen: Verstehen gelingt grundsätzlich nur in engen Grenzen. Doch nicht trotz, sondern wegen dieser Begrenztheit ist das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher religiöser und kultureller Prägung möglich.

Entwickelt wurden diese Thesen im Rahmen eines Forschungsprojekts am Seminar für Katholische Theologie der Freien Universität Berlin. Die an ihm beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vertreten nicht nur ganz verschiedene Disziplinen, sondern leben und arbeiten auch in unterschiedlichen Kulturen. So treffen hier nicht nur Theologie, Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaft und Philologie aufeinander – sondern auch Erfahrungen aus dem amerikanischen, dem deutschen, dem indischen, dem irischen und dem italienischen Kulturraum. Nicht nur im Inhalt, sondern auch in der Zusammenstellung der Beiträge wird deutlich: Verstehen hat Grenzen – und gerade an diesen Grenzen ist Verstehen möglich.

Rezensiert in:

  • Theologische Literaturzeitung (ThLZ) 131 (2006) 141f. (Philipp Hauenstein).
  • Theologisch-praktische Quartalschrift (ThPQ) 153 (2005) 437f. (Franz Gmainer-Pranzl).
  • Wort und Antwort 44 (2003) 190f. (Ulrich Engel).
  • Erbe und Auftrag (EuA) 79 (2003) 527 (B. Schw.).