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Band 27: Der Liber Ordinarius Hallensis 1532

Matthias Hamann

Der Liber Ordinarius Hallensis 1532
(Staatsbibliothek Bamberg, Msc. Lit. 119).
Liturgische Reformen am Neuen Stift in Halle an der Saale unter Albrecht Kardinal von Brandenburg

Erschienen 2014, 814 Seiten, mit 32 teils farbigen Abbildungen, 74,– €
ISBN 978-3-402-11028-7

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Zum Inhalt:

Der Magdeburger Erzbischof Albrecht Kardinal von Brandenburg († 1545) begründete in Halle an der Saale das Neue Stift mit dem berühmten Hallischen Heiltum, der größten Reliquiensammlung seiner Zeit. Gegen diesen "Abgott zu Halle" wandte sich namentlich Martin Luther. Der hier erstmals veröffentlichte Liber Ordinarius Hallensis von 1532 führt vor Augen, welche Absichten und Ziele Albrecht mit der Stiftsgründung verfolgte. Am Beispiel der Prozessionen wird nachgewiesen, dass seine Gottesdienstordnung auf reformatorische Kritik reagiert und zugleich einen ganz in der scholastischen Tradition stehenden Reformentwurf darstellt, der den Grundsätzen der mittelalterlichen Liturgieallegorese verpflichtet bleibt.